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Beim Stichwort Pilze denkt man erst einmal an Essen. Champignons, Pfifferlinge und Trüffel, auf der Pizza oder in einer leckeren Soße. Vielleicht gehen die Gedanken noch weiter zu Hefeteig und Käsesorten mit Edelschimmel oder Bier, das schließlich auch mithilfe von Hefepilzen gebraut wird. Dass Pilze noch viel präsenter in unserem Alltag sind, wissen die wenigsten: Waschpulver, Papier, Medikamente wie Antibiotika, Blutdrucksenker und Vitamine oder Biotreibstoff werden unter anderem mithilfe von Pilz-Biotechnologie hergestellt.

Sie bloß auf den Küchenkontext zu reduzieren, wird den Lebewesen also nicht gerecht. Die 350 essbaren Sorten, die es weltweit gibt, bilden nur einen Bruchteil der Artenvielfalt ab: Schätzungen gehen von 3,5 bis sechs Millionen aus. Wissenschaftlich beschrieben sind aktuell etwa 150.000. Davon wiederum sind vergleichsweise wenige sichtbar für das bloße Auge und bilden den typischen Fruchtkörper aus, den wir als Lebensmittel oder aus dem Wald kennen.

Manche existieren als einzellige Hefen, andere bilden ein hochkomplexes Geflecht, das sogenannte Myzel. Es besteht aus einem feinen Netz aus Hyphen, winzige, röhrenartige Pilzzellen. Die fadenförmigen Hyphen verästeln an den Enden und breiten sich in ihrer Umgebung aus. Verbinden sich viele Myzelien zu einer dichten Masse, entstehen daraus die Fruchtkörper.

Von der Größe her gibt es kaum eine Begrenzung – das Myzel kann im Inneren weniger Zellen eines Blattes, in einem verrottenden Baumstamm oder als mehrere Hundert Meter breites Gebilde in der Erde wachsen.
Tatsächlich soll das größte Lebewesen auf der Erde ein Pilz sein: In einem Wald in Oregon, USA, entdeckte ein Team um die Forscherin Catherine Parks 2003 ein riesiges Exemplar des sogenannten Dunklen Hallimaschs (Armillaria ostoyae). Er erstreckte sich über eine Fläche von 9,65 Quadratkilometern – etwa 1352 Fußballfelder. Das Alter des Pilzgiganten liegt schätzungsweise zwischen 1900 und 8650 Jahren.

Mitte des 20. Jahrhunderts erforschen auch westliche Pharmakologen, Mediziner und Naturheilkundler die Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen dieser Pilze, teil mit erstaunlichen Ergebnissen, wie zB: entzündungshemmend, antioxidativ, immunmodulierend, antibakteriell, antimykotisch, antitumoral, psychoaktiv, antidiabetisch und lipidsenkend.
Wieso nutzen wir diese dann so wenig? Wieso haben wir so viel Angst vor der Welt der Pilze?

▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Mark Stüttler, Pilz-Fachmann
Moderation: Alexander Glogg
Sendungsnummer: NNaeh_230509-S1_37-Stüttler

▬ Kontakt & Links ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Mushroom Research Center Austria GmbH, Karmelitergasse 21, AT-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 251 066
Webseite: https://www.gluckspilze.com/
E-Mail: info@gluckspilze.com

Wissenschaftliche Forschungen zu Vitalpilzen:
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